Das Studium an der Wiener Slawistik

Das Slawistikstudium ist in erster Linie wissenschaftlich ausgerichtet und dient der Förderung des Verständnisses der slawischen Sprachen und Kulturen als Ganzes und in ihren Teilen.

Das Studium der Slawistik besteht aus folgenden Bereichen:

  • Sprachbeherrschung
  • Sprachwissenschaft
  • Literaturwissenschaft
  • Areal- und Kulturwissenschaft

Die Sprachausbildung stellt das wesentliche Fundament jedes Slawistikstudiums dar, da ohne sehr gute Kenntnisse der betreffenden Sprache(n) weder das Studium selbst noch die spätere Berufsausübung erfolgreich sein kann.

Die Sprachwissenschaft beschreibt den Aufbau der slawischen Sprachen nach den verschiedenen wissenschaftlichen Methoden und erforscht ihren Wandel im Lauf der Geschichte sowie ihre genetische Verwandtschaft mit anderen (slawischen, indogermanischen) Sprachen.

Die Literaturwissenschaft beschäftigt sich mit Literaturtheorie, den Methoden der Textanalyse und Textinterpretation, Literatursoziologie, Literaturgeschichte und dem Vergleich verschiedener Literaturen.

Die Areal- und Kulturwissenschaft vermittelt Grundkenntnisse über Kultur, Geographie, Politik und Wirtschaft des jeweiligen Raumes aus heutiger und historischer Sicht.

Studienvoraussetzungen
Für das Studium der Slawistik sind keine Vorkenntnisse in slawischen Sprachen erforderlich. Daher stellt die Sprachausbildung in den ersten Semestern des Studiums einen besonderen Schwerpunkt dar.

Studienangebot
Sie finden alle derzeit am Institut für Slawistik angebotenen Studien unter dem Menüpunkt Curricula.

Auslandsaufenthalte
Allen Studierenden wird empfohlen, zumindest ein Semester im Rahmen eines Auslandsstudienaufenthaltes an einer Universität des Landes der Zielsprache zu verbringen. Spezifische Mobilität- und Stipendienprogramme (ERASMUS, CEEPUS, Non-EU Student Exchange, AKTION) können dafür in Anspruch genommen werden.

Berufsaussichten
Das Studium der Slawistik bereitet - mit Ausnahme des Lehramtsstudiums - nicht auf ein konkretes Berufsbild vor, sondern schafft die Voraussetzungen für berufliche Kontakte mit den Ländern (Süd-)Osteuropas. Die wichtigsten Berufsfelder für AbsolventInnen finden sich in Banken, Ost-West-Handelsfirmen, im Tourismus oder Kulturmanagement, sowie in der Medienlandschaft oder Erwachsenenbildung. Verbesserte Berufsaussichten ergeben sich durch Zusatzqualifikationen aus anderen Bereichen, die z. B. im Rahmen von Erweiterungscurricula erworben werden können.

Weitere Informationen
Informationen für Erstsemestrige
Studienservicestelle
Studienvertretung