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An der Universität Wien promovierte Dr. Ströhm 2024 mit einer Arbeit zum sowjetischen Dissens und zu den Beziehungen sowjetischer Dissidenten zu westdeutschen Korrespondenten. Während seines Doktorats untersuchte er zudem, wie die westdeutsche Berichterstattung über den sowjetischen Dissens die Ost-West-diplomatischen Beziehungen während des Kalten Krieges beeinflusste. Seit Juli 2025 ist er Postdoc Universitätsassistent (Post doc) für Russistik und ostslawischer Areal- und Kulturwissenschaft an der Universität Wien. Forschung und Lehre an der Universität Wien konzentrieren sich auf die Entwicklung des sowjetischen und russischen Dissens sowie der Oppositionsbewegungen, auf russische Emigrations- und Exilbewegungen und auf die Rolle deutschsprachiger Medien im Ost-West-Diskurs während des Kalten Krieges.

Neben Osteuropa beschäftigt sich Dr. Ströhm intensiv mit der historischen, wirtschaftlichen und politischen Entwicklung des Westbalkans. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung der Region im Kontext russischer Einflüsse, wobei er wirtschaftliche, politische, kulturelle und diplomatische Wechselwirkungen untersucht.

Er hat Lehrerfahrung an der Diplomatischen Akademie Wien gesammelt, wo er Lehrveranstaltungen zu Osteuropa und Südosteuropa hält, mit thematischen Schwerpunkten in Russistik, der Entwicklung des internationalen Staatensystems, der Entwicklung des Westbalkans, der Außenpolitik Russlands sowie sowjetischen Exil- und Oppositionsbewegungen.