Zeit: Freitag, 8. Mai 2026, 16:45-18:15 Uhr
Ort: Seminarraum 1 des Instituts für Slawistik
Das östliche Europa nimmt in der Forschung und in den Debatten zu Rassismus, ‚race‘ und ‚whiteness‘ nach wie vor eine randständige Position ein. Dies überrascht vor dem Hintergrund der langen historischen Tradition der Abwertung ‚des Ostens‘ im Westen, die man mindestens bis zur „Erfindung Osteuropas“ in der Zeit der Aufklärung zurückverfolgen kann. In der Zeit des Nationalsozialismus erlebte der deutsche koloniale Blick auf Osteuropa seinen gewaltvollen Höhepunkt, wobei die Nachwirkungen jenseits der Zäsur von 1945 bisher kaum erforscht sind. Mit einem Blick auf Deutschland in vergleichender Perspektive wird dieser Vortrag die langen Linien des antiosteuropäischen Rassismus bis in die Gegenwart nachzeichnen.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
Das Buch: "Antiosteuropäischer Rassismus in Deutschland. Geschichte und Gegenwart" ist als E-book frei verfügbar.
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Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe: gastarbajteri: 60 Jahre Literatur und Kunst der Migration
Institut für Slawistik in Kooperation mit MUSMIG Museum für Migration Wien
Kontakt: Miranda Jakiša, Anna Seidel
