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Neue MitarbeiterInnen im Wintersemester 2018/19

Das Institut für Slawistik und die Studienprogrammleitung Slawistik freuen sich, im Wintersemester 2018/19 neue MitarbeiterInnen und Lehrende am Institut für Slawistik begrüßen zu dürfen.

Lisa Maria Haček

Tutorin

Lisa Maria Haček maturierte 2012 an der HLW in Hollabrunn und begann im WS 2012/13 mit dem Lehramtsstudium für Russisch und Italienisch an der Universität Wien. In späterer Folge erweiterte sie ihr Studium um das Lehramtsfach Musikerziehung, welches sie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien studiert.

Im Wintersemester 2018/19 hält Lisa Maria Haček das Tutorium zur Vorlesung „Einführung in die slawistische Literaturwissenschaft“.

Mitarbeiterinnenseite

Priv.-Doz. Dr. Anne Hultsch

Universitätsassistentin für russische Literaturwissenschaft

Nach einem Studium der Ostslavistik, Westslavistik und Evangelischen Theologie an der Universität Hamburg und der Karlsuniversität Prag war Anne Hultsch von 2001 bis 2014 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Slavische Literaturwissenschaft an der Technischen Universität Dresden tätig, wo sie seitdem ebenso wie an der Fakultät der Humanwissenschaften der Karlsuniversität Prag als Privatdozentin lehrt.

Sie wurde mit der Arbeit „Nicht alle Wege führen nach Rom“. Leben und Werk des Russen Valerij Sergeevič Vilinskij in der Tschechoslowakei. Emigration – Unionismus – Kollaboration (publiziert unter dem Titel Ein Russe in der Tschechoslowakei. Leben und Werk des Publizisten Valerij S. Vilinskij [1901–1955]) promoviert und habilitierte sich mit der Schrift Von Ellbogen und anderen Begehrlichkeiten. Liebe im Werk I. A. Gončarovs. Ihre weiteren Forschungsinteressen gelten u. a. Fragen der Lyrikübertragung, der Literaturkritik, experimenteller Poesie, der Kulturgeschichte des Vodkas und der avantgardistischen Buchgestaltung.

Im Auftrag der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden kuratiert(e) sie im letzten Jahr die Ausstellung Tschechische Avantgardebuchkunst. Die Sammlung Vloemans sowie die Ausstellung Zirkus in der Druckerei. Tschechische Avantgarde, die im nächsten Jahr im Deutschen Buch- und Schriftmuseum in Leipzig gezeigt wird.

Seit September 2018 ist Anne Hultsch Universitätsassistentin für russische Literaturwissenschaft am Institut für Slawistik.

Mitarbeiterinnenseite
Lehrveranstaltungen

Aleksandar Jovičić

EDV-Beauftragter

Aleksandar Jovičić studierte Technische Informatik an der Technischen Universität Wien nachdem er an der HTL in Serbien seine Matura in dem Fach Informatik abschloss. Daraufhin absolvierte er einige Weiterbildungen und Zertifizierungen in den Bereichen Microsoft Windows, Linux und Netzwerkadministration. Es folgten einige Jahre, in denen er beruflich als Systemadministrator und EDV-Bereichsleiter tätig war, bis er schließlich Anfang 2017 seinen Dienst als EDV-Betreuer und Systemadministrator am Institut für Geographie und Regionalforschung der Universität Wien aufnahm.

Ab Sommer 2018 ist Aleksandar Jovičić auch in der Funktion des EDV-Betreuers am Institut für Slawistik der Universität Wien tätig.

Mitarbeiterseite

Mag. Viktoria Kissová, BA PhD

Gastlektorin für Slowakisch

Viktoria Kissová studierte slowakische Sprache und Literatur und Philosophie an der philosophischen Fakultät der Komenský Universität in Bratislava. Anschließend absolvierte sie an derselben Universität das Doktoratstudium im Fach "Slowakische Sprache und Literatur", welches sie 2009 abschloss und dadurch den akademischen Grad "Ph.D." erhielt.

Von 2009 bis 2013 studierte sie an der Fakultät für Sozialwissenschaft der Masaryk Universität in Brünn im Studienprogramm „Internationale territoriale Studien“. In ihrer Bachelorarbeit beschäftigte sie sich mit dem Einfluss des Nationalismus auf den Prozess des demokratischen Übergangs der Slowakei (1992-1998).

Von 2010 bis 2014 war sie Lektorin für Slowakisch am Institut für Slawische und Baltische Sprachen an der Eötvos Loránd Universität (ELTE) in Budapest. Sie leitete auch verschiedene Kurse für Literaturwissenschaft und moderne Slowakische Literatur. Seit 2015 ist Viktoria Kissová auch als Slowakisch-Lektorin am Zentrum für Slowakisch als Fremdsprache (Studia Academica Slovaca) an der philosophischen Fakultät der Komenský-Universität in Bratislava tätig.

In den vergangenen Jahren war sie auch freiberuflich tätig. Sie unterrichtete Slowakisch und Englisch am Kanadischen Institut und an der "Tower Academy" Sprachschule in Bratislava. Ihr besonderes Interesse liegt im Bereich der Literatur- und Politikwissenschaft sowie der Sprachdidaktik.

Ab dem Wintersemester 2018/19 ist Viktoria Kissová Gastlektorin für Slowakisch am Institut für Slawistik.

Mitarbeiterinnenseite
Lehrveranstaltungen

Dr. Roman Krivko

Universitätsassistent (tenure track) für altslawische Philologie und Balkanistik

Roman Krivko studierte russische Philologie an der Moskauer Staatlichen Pädagogischen Universität. Seine Dissertation (1999) befasste sich mit der Orthographie und der historischen Phonologie der altostslawischen Sprache. 2016 verteidigte er seine Habilitation zum Thema Sprach- und Textgeschichte der slawischen liturgischen Denkmäler ältester Periode. Als Hochshuldozent, Professor und wissenschaftlicher Mitarbeiter arbeitete Dr. Roman Krivko an seiner alma mater, am Institut für Russische Sprache und am Institut für Slawistik der Russischen Akademie der Wissenschaften, am Institut für Sprachwissenschft der Hochschule für Wirtschaft (School of Linguistics of the Higher School of Economics, Moskau). Er betreute Forschungprojekte zur altslawischen Lexikographie, Textgeschichte, Übersetzungsliteratur an mehreren Einrichtung und Universitäten, darunter als Lisa-Meitner-Stipendiat an der Universität Wien, als Stipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung am Seminar für Slavische Philologie der Georg-August-Universität Göttingen und am Lehrstuhl für slavische Philologie der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.

Die Forschungsschwerpunkte von Roman Krivko liegen gegenwärtig auf der Geschichte des Kirchenslawischen, der russischen Sprachgeschichte sowie auf der Textgeschichte der altslawischen Denkmäler.

Ab Oktober 2018 ist Roman Krivko Universitätsassistent (tenure track) für altslawische Philologie und Balkanistik.

Mitarbeiterseite
Lehrveranstaltungen

Univ.-Prof. Mag. Iga Nowicz

Gastprofessorin für bosnische/kroatische/ serbische Literaturwissenschaft

Iga Nowicz kommt aus Łódź in Polen. Sie hat Slawistik und Germanistik in Oxford, Heidelberg und Cambridge studiert. Im Rahmen eines Joint-PhD Programms des King’s College London und der Humboldt-Universität zu Berlin hat sie vor kurzem ihre Dissertation zum Thema "Multilingual practices and transnational alliances: German-language texts of post- Yugoslav migration" abgeschlossen. In der Dissertation untersucht sie die literarische Darstellung des Jugoslawienzerfalls in der deutschsprachigen Literatur unter besonderer Bezugnahme auf das multilinguale Schreiben. Sie vergleicht die kontroversen Texte Peter Handkes mit den multilingualen Werken von Saša Stanišić, Marica Bodrožić und Alma Hadžibeganović und diskutiert, inwieweit die Autor*innen zu einem "Balkan Turn" oder einem "Eastern Turn" in der deutschsprachigen Literatur beitragen. Die Promotion wurde durch das Arts and Humanities Scholarship des King’s College London und das Caroline von Humboldt-Abschlussstipendium gefördert.

Iga Nowicz hat am German Department des King's College London und am Institut für Slawistik an der Humboldt-Universität unterrichtet und an internationalen wissenschaftlichen Tagungen teilgenommen, so etwa 2014 bei der Tagung der Gesellschaft für interkulturelle Germanistik, der Konferenz der German Studies Association in Washington 2015, der Tagung der Modern Languages Association in Düsseldorf im Juli 2016, bei der Slavic Graduate Student Conference in Princeton im Oktober 2016 und 2017 bei der Tagung "Austria in Transit" am King’s College London.

Die Forschungsinteressen von Iga Nowicz sind Mehrsprachigkeit, postkoloniale Theorie, feministische Theorie, post-jugoslawische Kultur und Literatur, sowie deutschsprachige Literatur des Eastern Turns.

Iga Nowicz setzt sich für Chancengleichheit in der Wissenschaft ein und unterstützt Frauen* auf dem Weg zur wissenschaftlichen Karriere. Zur Zeit ist sie für das Projekt Fem4scholar Mentoring in Berlin verantwortlich.

Im Wintersemester 2018/19 hält Iga Nowicz als Gastprofessorin Lehrveranstaltungen zur bosnischen/kroatischen/serbischen Literatur- und Kulturwissenschaft ab.

Mitarbeiterinnenseite
Lehrveranstaltungen

Katharina Prochazka, MA MSc

Mitarbeiterin im Projekt Deutsch im Kontext mit den anderen Sprachen im Habsburgerreich (19. Jahrhundert) und in der Zweiten Republik Österreich

Katharina Prochazka absolvierte nach der Matura das Kolleg für Druck und Medientechnik an der Graphischen in Wien und entschied sich dann für ein Studium an der Universität Wien. Sie konnte sich nicht zwischen Sprachwissenschaft und Physik entscheiden und schloss daher einfach Masterstudien in beiden Fächern ab. Derzeit arbeitet sie am Abschluss ihrer Dissertation, die die zwei Disziplinen verbindet und sich mit der mathematischen Modellierung von Sprachkontakt in Österreich-Ungarn beschäftigt. Diese Arbeit wurde durch ein uni:docs-Stipendium der Uni Wien gefördert.

Ab Oktober 2018 arbeitet sie als Projektmitarbeiterin im Teilprojekt 5 (Leitung: Stefan Michael Newerkla) des SFB Deutsch in Österreich, das sich mit Deutsch im Kontext mit anderen Sprachen im Habsburgerreich (19. Jahrhundert) und in der Zweiten Republik Österreich befasst.

Mitarbeiterinnenseite

Doz. Prof. Mag. Dr. Alena Rudenka

Lehrbeauftragte für Ostslawische Sprachwissenschaft

Alena Rudenka promovierte am Institut für Lingusitik der Akademie der Wissenschaften der BSSR mit einer Arbeit zur Bezeichnung intellektueller Begriffe in der gegenwärtigen und der altbelarussischen Sprache. Ihre Habilitation erfolgte im Jahr 2000 auf der Grundlage einer Habilitationsschrift zur Verbsemantik im Belarussischen.

Seit 2005 ist Alena Rudenka Professorin am Lehrstuhl für theoretische und slawische Linguistik an der Belarussischen Staatlichen Universität in Minsk, seit 2006 Mitglied der Ethnolinguistischen Kommission des Internationalen Slawistenkomitees. Sie hatte Gastprofessuren an der Karlsuniversität in Prag und an der Universität Wien inne und ist Verfasserin von über 200 wissenschaftlichen Arbeiten.

Zu ihren Forschungsinteressen zählen Semantik, synchrone und historische Lexikologie, vergleichende Linguistik, Kognitivistik und Ethnolinguistik. 

Im Wintersemester 2018/19 hält Alena Rudenka Lehrveranstaltungen zur ostlawischen Sprachwissenschaft ab.

Mitarbeiterinnenseite
Lehrveranstaltungen

Lisa Skolar, BA

Tutorin

Lisa Skolar schloss 2016 das Bachelorstudium Slawistik Russisch am Institut für Slawistik ab und begann danach das Masterstudium. Bereits im Bachelorstudium besuchte sie auch Lehrveranstaltungen aus dem Bereich der Slowakistik und studierte letztes Jahr ein Semester in Bratislava. Derzeit lernt sie Tschechisch und schreibt an ihrer Masterarbeit.

Im Wintersemester 2018/19 hält Lisa Skolar das Tutorium zur Vorlesung „Synchrone Sprachwissenschaft im Überblick: Russisch“.

Mitarbeiterinnenseite

Dr. Gabriela Vojvoda, M.A.

Lehrbeauftragte für bosnische/kroatische/serbische Literaturwissenschaft

Gabriela Vojvoda studierte Ostslavische und Südslavische Philologie sowie Politikwissenschaft an der Universität des Saarlandes. Im Jahr 2013 wurde sie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg mit einer Dissertation zum Thema „Raum und Identitätskonstruktion im Erzählen Dževad Karahasans“ promoviert. Von 2009 bis 2017 war sie Mitarbeiterin an der Universität des Saarlandes und war als wissenschaftliche Mitarbeiterin (Institut für Slavistik, Europa-Gastprofessur) und im Wissenschaftsmanagement (International Office, DFG-Graduiertenkolleg) tätig.

Seit April 2018 ist sie Projektmitarbeiterin am Postgraduate Center der Universität Wien im Bereich Erasmus+ Projekte.

Im Wintersemester 2018/19 hält Gabriela Vojvoda Lehrveranstaltungen zur bosnischen, kroatischen und serbischen Literaturwissenschaft ab.

Mitarbeiterinnenseite
Lehrveranstaltungen

Karolina Wieserová, BA

Tutorin

Karolina Wieserová maturierte 2014 am BG Werndlpark in Steyr, Oberösterreich. Ihr Bachelorstudium Slawistik mit Hauptsprache Russisch und Zweitsprache Bosnisch/Kroatisch/Serbisch beendete sie im Sommer 2017. Im Sommersemester 2015 belegte sie einen Russischsprachkurs an der Staatlichen Weißrussischen Universität (BGU). Im Sommer 2016 nahm sie am Projekt „Sprachwandercamp“ in den ukrainischen Karpaten teil. Zurzeit betreibt Karolina Wieserová das Masterstudium Slawistik und das Bachelorstudium Bohemistik. Sie absolvierte ihr erstes Mastersemester an der Kuban State University (KubGU) in Krasnodar, Russland.

Karolina Wieserová ist seit dem SoSe 2016 gewähltes Mitglied der Studienvertretung und war im SoSe 2017 als Mentorin am Institut für Slawistik tätig, um Studienanfänger_Innen ihren Alltag zu erleichtern. Ihr Forschungsinteresse gilt der kontrastiven Linguistik, insbesondere der kontrastiven Phraseologie, sowie der Sprachkontaktforschung. Aufgrund von häufigem freundschaftlichen Kontakt mit Kärnter Sloweninnen strebt sie an, ab dem kommenden Semester die slowenische Sprache zu erlernen.

Im Wintersemester 2018/19 hält Karolina Wieserová das Tutorium zur Vorlesung "Einführung in die slawistische Sprachwissenschaft".

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Letzte Änderung: 12.06.2015 - 16:04